
Seeblockade: USA stoppen drei iranische Öltanker in asiatischen Gewässern

Das US-Militär hat nach Angaben von Schifffahrts- und Sicherheitskreisen am Mittwoch mindestens drei unter iranischer Flagge fahrende Tanker in asiatischen Gewässern abgefangen und sie von ihren Positionen nahe Indien, Malaysia und Sri Lanka umgeleitet.

Washington hat im Zuge des Iran-Kriegs eine Seeblockade gegen den iranischen Handel verhängt, während Teheran die Durchfahrt von Tankern durch die Straße von Hormus massiv eingeschränkt hat.
Iranische Kräfte eröffneten am Mittwoch das Feuer auf drei Schiffe, um deren Passage durch die Meerenge am Eingang zum Persischen Golf zu verhindern. Zwei der Schiffe wurden von der iranischen Revolutionsgarde festgesetzt.
Fast zwei Monate nach Beginn des Krieges der USA und Israels gegen Iran gibt es trotz einer angespannten Waffenruhe kaum Anzeichen für eine Wiederaufnahme von Friedensgesprächen.
Die Schließung der Meerenge hat die Versorgung mit rund einem Fünftel der weltweiten Öl- und Gaslieferungen gestört und eine globale Energiekrise ausgelöst. US-Kräfte haben in den vergangenen Tagen ein iranisches Frachtschiff sowie einen Öltanker beschlagnahmt. Die USA kaperten das unter iranischer Flagge fahrende Frachtschiff "Touska". Teheran verurteilte das bewaffnete Entern des Schiffes als Verletzung des fragilen Waffenstillstands und bezeichnete den Vorfall als Akt der Piraterie.
Eines der betroffenen Schiffe war der unter iranischer Flagge fahrende Supertanker "Deep Sea", der teilweise mit Rohöl beladen war und laut Schiffsdaten der Plattform MarineTraffic zuletzt vor einer Woche vor der Küste Malaysias über sein öffentliches Ortungssignal erfasst wurde.
Das US-Zentralkommando erklärte am Mittwoch, dass US-Kräfte seit Beginn der Blockade gegen Schiffe, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen wollen, insgesamt 29 Schiffe angewiesen haben, umzudrehen oder in ihre Ausgangshäfen zurückzukehren.
Mehr zum Thema - Neue Eskalation: Iran setzt zwei Schiffe in der Straße von Hormus fest
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.