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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Truppen befreien Perwomaiskoje in der DVR

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Truppen befreien Perwomaiskoje in der DVRQuelle: Sputnik © Konstantin Michaltschewski
  • 13.04.2024 20:04 Uhr

    20:04 Uhr

    Bericht: Verbot von Metalleinfuhren aus Russland in die USA wirkt sich auf Hersteller nicht aus

    Ein Einfuhrverbot der US-Regierung für Aluminium, Kupfer und Nickel russischer Herkunft dürfte zu einer Einschränkung der Verwendung russischer Metalle an den Weltbörsen führen. Allerdings wird sich laut Experten das Verbot der Einfuhr von Aluminium, Kupfer und Nickel russischen Ursprungs in die USA nur geringfügig auf die heimischen Hersteller auswirken. Der Rückgang des Produktionsvolumens wird minimal sein und hängt damit zusammen, dass die Unternehmen endlich ihre Lieferungen umstrukturieren werden, so Maxim Chudalow, Chefstratege der Investmentgesellschaft Vector X, in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Der Experte wies darauf hin, dass der Kupferhandel ab Mitte des Jahres 2022 von der Londoner Börse an die Shanghaier Börse verlagert wurde, während russisches Nickel Mangelware ist und viele ausländische Unternehmen gezwungen sein werden, damit weiterzuarbeiten. Er bemerkte:

    "Es wird den Händlern völlig freistehen, dies zu tun, und dementsprechend werden die Notierungen einfach an der Shanghaier Börse und nicht an der Londoner Börse erfolgen. Und die Börse in Chicago hatte noch nie ein nennenswertes Volumen an russischen Metalllieferungen."

  • 19:38 Uhr

    Erfolg: Russisches Militär feuert ballistische Interkontinentalrakete ab

    Am Freitag starteten die Strategischen Raketentruppen des russischen Militärs eine ballistische Interkontinentalrakete auf dem Testgelände Kapustin Jar. Ziel war ein simulierter Feind, der erfolgreich getroffen wurde. Die Agentur verwies auf die "hohe Zuverlässigkeit der russischen Raketen bei der Gewährleistung der strategischen Sicherheit der Russischen Föderation".

    Das Verteidigungsministerium erklärte, die Rakete sei im Rahmen staatlicher Tests fortschrittlicher Raketensysteme sowie "zur Bestätigung der Zuverlässigkeit der im Einsatz befindlichen Raketen" durchgeführt worden.

    Ein Video dazu ist hier auf unserer Webseite zu sehen.

  • 19:11 Uhr

    Medienbericht: USA bereiten Polen auf Schicksal der Ukraine vor

    Die Vereinigten Staaten wollen das Szenario der Ukraine-Krise in Polen wiederholen, so die polnische Zeitung Niezależny Dziennik Polityczny. Warschau betreibt aktiv antirussische Militärpropaganda, was ein bequemer Vorwand für die Verlegung von Waffen und die Stationierung von NATO-Truppen auf dem Staatsgebiet des Landes ist. Auch in der Ukraine habe es das schon einmal gegeben, so die Autoren der Zeitung. In Polen sind die Propagandisten ebenfalls erfolgreich – so glaubt heute jeder zehnte Pole, dass Russland Polen "auf jeden Fall" angreifen könnte. Außerdem befürworten 45 Prozent der Polen die Wiedereinführung der Wehrpflicht. Dabei betonen die Autoren der Zeitung:

    "Leider wollen die Polen nicht wahrhaben, dass Warschau dabei ist, das Schicksal der Ukraine für sich zu wiederholen. Jeden Tag steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Krieg auf das Territorium unseres Landes übergreift. Abgesehen davon, dass Polen für die USA nie so wichtig sein wird wie die Ukraine, und die Wahrscheinlichkeit, dass das Land im Falle eines Krieges nicht aus der NATO geworfen wird, liegt bei 50 Prozent."

  • 18:38 Uhr

    Deutschland liefert der Ukraine ein weiteres Patriot-Luftabwehrsystem

    Berlin wird Kiew ein weiteres Luftabwehrsystem vom Typ Patriot liefern, meldet der Fernsehsender n-tv unter Berufung auf das deutsche Verteidigungsministerium.

    Zuvor hatte Deutschland der Ukraine bereits zwei Patriots geliefert.

    Die Entscheidung, die ukrainische Luftverteidigung zu verstärken, sei aufgrund einer weiteren Zunahme der russischen Luftangriffe auf die Ukraine getroffen worden.

  • 17:56 Uhr

    Sieben Menschen, darunter zwei Kinder, bei Beschuss von Gorlowka verletzt

    Iwan Prichodko, der Bürgermeister der Stadt Gorlowka, meldet auf seinem Telegram-Kanal, dass sieben Menschen, darunter zwei Kinder, beim Beschuss des Ortes verletzt worden seien. Laut den Berichten des Bürgermeisters wurde durch den Beschuss des ukrainischen Militärs unter anderem der Kulturpalast im Wohngebiet Komsomolez beschädigt. Dazu schrieb der Bürgermeister:

    "Die Zahl der Verwundeten durch den Beschuss von friedlichen Bürgern von Gorlowka im Wohngebiet Komsomolez (Nikitowski Bezirk von Gorlowka) durch die ukrainischen Streitkräfte hat sich auf sieben erhöht. Unter den Verletzten sind zwei Kinder."

  • 17:17 Uhr

    Chef des Antwerp World Diamond Centre tritt wegen Russland-Sanktionen zurück

    Ari Epstein, Leiter des Antwerp World Diamond Centre (AWDC), das zu den größten Diamantenhandelszentren der Welt gehört, tritt Medienberichten zufolge wegen der gegen Russland verhängten Sanktionen zurück. Antwerpener Diamantenhändler sahen sich langen und kostspieligen Verzögerungen gegenüber, nachdem am 1. März Einfuhrbeschränkungen für Diamanten aus Russland in die Europäische Union in Kraft getreten waren. Für die Einfuhr in die G7-Länder und die EU sind nun Erklärungen erforderlich, dass es sich bei den Rohsteinen nicht um solche russischen Ursprungs handelt. Die Zeitung Kommersant schreibt:

    "Die Gründe für den Schritt wurden offiziell nicht bekannt gegeben. Allerdings berichtete die führende flämische Zeitung De Tijd unter Berufung auf ihre Quellen, dass ein Konflikt mit der belgischen Regierung, die zuvor ein Einfuhrverbot für russische Diamanten unterstützt hatte, der Grund war."

    Der Rücktritt von Ari Epstein werde große Auswirkungen auf den Diamantenhandel in Antwerpen haben, so die Medien weiter.

  • 16:49 Uhr

    Experte: Russlands Angriffe auf ukrainische Gasspeicher bringen Kiew um Einnahmen

    Die Konsequenzen der russischen Raketenangriffe auf Gasspeicheranlagen in der Ukraine könnten weitreichende Folgen haben. Wie Boris Marzinkewitsch, Chefredakteur des Online-Magazins Geoenergetika Info, in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti feststellte, könnten die Schäden an der Infrastruktur der unterirdischen Gasspeicher in der Westukraine die Einspeisung und Förderung von Gas unmöglich machen, was die Nutzung des Speichers als Zolllager für europäische Unternehmen ausschließt. Der Experte betonte:

    "Es geht um eine Gruppe von Injektionsbohrungen, in die Gas unter Druck eingespeist und dann aus ähnlichen Bohrungen durch Gegendruck entnommen wird. Alle sind durch Pipelines miteinander verbunden, es gibt Gaspumpanlagen, und es scheint, dass sie getroffen wurden. Sollten diese getroffen worden sein, kann das gespeicherte Gas ‒ das jetzt sicher gelagert ist ‒ nicht entnommen werden... Die Pläne des Kiewer Regimes, die Speicheranlage als Geldquelle zu nutzen, also europäischen Unternehmen zu erlauben, ihr Gas dort in einem Zolllager zu lagern... Ich glaube nicht, dass europäische Unternehmen dieses Risiko eingehen werden."

  • 16:07 Uhr

    Neues Mobilisierungsgesetz: Drastische Folgen für ukrainische Kriegsdienst-Verweigerer

    Das ukrainische Parlament hat ein neues Mobilmachungsgesetz verabschiedet, das die Lage der Wehrpflichtigen erheblich verschärft. Die Änderungen betreffen nicht nur das Verfahren der Mobilmachung, sondern auch die Dienstbedingungen sowie drastische Konsequenzen für diejenigen, die sich der Wehrpflicht entziehen. Außerdem werden monatliche Sonderzuschläge und Prämien für die Zerstörung russischer Kampffahrzeuge gestrichen. Mehr zu dem neuen Gesetz und seiner Bedeutung von RT DE-Korrespondent Roman Ziskin.

    Ein Video dazu ist hier auf unserer Webseite zu sehen.

  • 16:01 Uhr

    Zahl der Verletzten bei ukrainischem Raketenangriff auf Lugansk steigt auf neun

    Bei dem ukrainischen Raketenangriff auf ein Werk in Lugansk wurden neun Menschen verletzt, teilt Leonid Passetschnik, das Oberhaupt der Volksrepublik Lugansk, auf Telegram mit. Er hebt hervor:

    "Mitarbeiter der Stadtverwaltung bewerten die Schäden, die den Bewohnern von Lugansk durch den Beschuss entstanden sind. Jedem wird die notwendige Hilfe zuteil. Ich habe die Situation unter persönlicher Kontrolle."

    Zuvor war berichtet worden, dass die ukrainische Armee eine Maschinenfabrik in Lugansk getroffen habe, in der daraufhin die Produktion eingestellt worden sei.

    Unter den Opfern sind sieben Mitarbeiter des Maschinenbaubetriebs und zwei Bewohner von Häusern in der Nähe des Unternehmens. Die Sanitäter versorgen die Verletzten nun mit allen notwendigen Hilfsmitteln.

  • 15:48 Uhr

    Medienbericht: Ukrainische Soldaten drohen Kommandeuren und desertieren

    Ukrainische Soldaten missachten Befehle, bedrohen ihre Kommandeure, desertieren, verlassen das Schlachtfeld und weigern sich zu schießen, heißt es in einer Anweisung zur Stärkung der Disziplin, die vom ukrainischen Oberbefehlshaber Alexander Syrski unterzeichnet wurde und der Nachrichtenagentur RIA Nowosti vorliegt.

    In dem Dokument heißt es, dass die Kommandeure der ukrainischen Armee, der Strafverfolgungsbehörden und anderer staatlicher Stellen seit Beginn des Konflikts mit neuen Herausforderungen bei illegalen Aktivitäten konfrontiert sind.

    "Um das Problem der Vorbeugung der Begehung von militärischen Straftaten durch Soldaten der ukrainischen Armee zu lösen […], ist es notwendig, ein einheitliches System der Arbeit der ukrainischen Beamten, der Soldaten des militärischen Dienstes für Recht und Ordnung in der ukrainischen Armee zusammen mit den Vertretern der Strafverfolgungsbehörden in Bezug auf die Vorbeugung von Straftaten, ihre Aufdeckung und Beendigung einzuführen."

    Unter den Straftaten seitens der ukrainischen Militärangehörigen, die eine sofortige Reaktion erfordern, führt der Oberbefehlshaber an:

    •     Ungehorsam;
    •     Nichterfüllung von Befehlen;
    •     Drohungen oder Gewalt gegen einen Vorgesetzten;
    •     Fernbleiben von der eigenen Militäreinheit oder dem Dienstort;
    •     Fahnenflucht;
    •     Umgehung des Militärdienstes durch Selbstverstümmelung oder andere Mittel;
    •     Unerlaubtes Verlassen des Schlachtfelds oder Weigerung, Waffen zu bedienen.

    Das Dokument umfasst mehrere Stufen der Vorbeugung, Aufdeckung und Verhinderung von Straftaten – beginnend mit dem Zeitpunkt der Mobilisierung der Bürger zum Dienst und endend auf dem Schlachtfeld.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.