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Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij: "Die Ukraine gehört in die NATO"

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 7.07.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:57 Uhr

    Weitere ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

    Im Verlaufe des Tages hat Russlands Luftabwehr insgesamt 190 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden die Drohnen im Zeitraum zwischen 08:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Kaluga, Kursk, Orjol, Rjasan, Twer, Tula, Jaroslawl, Moskau, Krasnodar sowie über der Krim und dem Schwarzen und Asowschen Meer abgefangen und zerstört.

  • 21:17 Uhr

    Norwegen bewilligt über 260 Millionen Euro für Patriot-Raketen für Ukraine

    Die norwegische Regierung hat Geldmittel im Umfang von 267 Millionen Euro für die Anschaffung von Raketen für Patriot-Luftabwehrkomplexe in ukrainischen Diensten bewilligt. In einer entsprechenden Pressemitteilung heißt es dazu:

    "Norwegen leistet seinen Beitrag in Höhe von drei Milliarden Kronen (umgerechnet rund 267 Millionen Euro) zur Luftverteidigung der Ukraine. Gemeinsam mit Dänemark, Deutschland und Kanada wird Norwegen neue Raketen für Patriot-Luftabwehrsysteme unmittelbar bei der Fabrik in den USA bestellen."

    Insgesamt habe Oslo der Meldung zufolge zwischen 2023 und 2025 über 2,6 Milliarden Euro für die ukrainische Luftabwehr ausgegeben.

    Zuvor hatte der Berater des ukrainischen Verteidigungsministers, Sergei Beskrestnow, geklagt, dass Kiews Militär nicht in der Lage ist, ballistische Raketen abzuschießen, weil überhaupt keine Raketen für die Patriot-Systeme übrig geblieben seien.

  • 20:43 Uhr

    Gebiet Belgorod: Weiterer Bus von ukrainischer Drohne angegriffen

    Im russischen Grenzgebiet Belgorod setzt das ukrainische Militär seinen Terror gegen zivile Fahrzeuge fort. Wie der Krisenstab der Region berichtet, ist im Dorf Tawrowo eine FPV-Drohne neben einem Linienbus explodiert. Nach Angaben der Behörden wurden bei der Explosion ein Mann und eine Frau verletzt, wobei die Frau in ein Krankenhaus eingewiesen werden musste.

  • 19:44 Uhr

    Selenskij: "Die Ukraine gehört in die NATO"

    Beim NATO-Gipfel in Ankara hat Wladimir Selenskij die Alliierten erneut aufgefordert, die Ukraine rasch in die NATO aufzunehmen. Ein Land mit derart großer Kampferfahrung und Verteidigungskraft dürfe nicht länger außen vor bleiben, argumentierte er. Dies würde das Bündnis insgesamt stärken.

    Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 19:21 Uhr

    Peskow: Russland wird niemals Dritten Weltkrieg anfangen

    Russland wird niemals einen Dritten Weltkrieg initiieren, sagt der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow. In einem Interview an die Schweizer Weltwoche betonte er:

    "Wir werden Maßnahmen zur eigenen Sicherheit ergreifen, doch wir werden niemals einen Dritten Weltkrieg anfangen."

    Peskow fügte hinzu, dass Russland im Gebiet der Spezialoperation Erfolge erzielt, und betonte, dass Moskau im Rahmen seiner Nukleardoktrin ohne eine existenzielle Gefahr für Russland keine Nuklearwaffen einsetzen werde.

    Parallel dazu warf Peskow Europa fehlende Bereitschaft zu Verhandlungen vor. Er äußerte Zweifel an der Verhandlungsfähigkeit der amtierenden europäischen Führer, die er als Populisten bezeichnete, und vermutete, dass Gespräche mit einer "neuen Politikergeneration" möglich sein werden. Dabei betonte er, dass eine Lösung der Ukraine-Krise eine neue Sicherheitsarchitektur in Europa voraussetze:

    "Es kann keine ukrainische Lösung ohne eine neue Sicherheitsarchitektur in Europa geben."

    Ein Ende der Kampfhandlungen knüpfte Peskow an einen Rückzug der ukrainischen Truppen aus den besetzten Teilen des Donbass. Sollte sich der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij dazu entschließen, wäre der Krieg "am nächsten Tag" beendet, so der Diplomat.

  • 18:03 Uhr

    Bürgermeister von Energodar: Lebensmittellage in der Stadt schwierig

    Ukrainische Angriffe gegen Lebensmittellieferungen erschweren die Versorgung von Energodar, der Trabantenstadt des AKW Saporoschje. Maxim Puchow, der Bürgermeister von Energodar, berichtete dazu in einem Interview für den lokalen Fernsehesender ENTV:

    "Die Lebensmittellage ist nicht kritisch, aber schwierig, denn durch Angriffe gegen Kraftfahrzeuge schafft der Feind Schwierigkeiten mit der Lieferung von Waren, darunter Lebensmitteln, nach Energodar. Wir sehen, dass die Regale zwar nicht leer sind, doch eine beträchtliche Menge an Waren fehlt."

    Puchow betonte in diesem Zusammenhang, dass die Vorräte an Grundnahrungsmitteln in der Stadt ausreichend seien.

  • 16:38 Uhr

    Stubb: NATO unterstützt ukrainische Angriffe tief auf russisches Gebiet

    Die NATO geht davon aus, dass die ukrainischen Angriffe auf russisches Territorium Moskau dazu bewegen, "an den Verhandlungstisch zurückzukehren", meinte der finnische Präsident Alexander Stubb. Er behauptet, dass Kiew sich derzeit in der "besten" Position seit 2022 befinde.

    Den gesamten Artikel dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 15:20 Uhr

    Details über letzten massiven kombinierten Angriff auf Militärobjekte in Kiew bekannt

    Im Rahmen des am Vortag durchgeführten massiven kombinierten Angriffs der russischen Streitkräfte wurden strategisch wichtige militärisch-industrielle und energetische Knotenpunkte in Kiew zerstört oder beschädigt. Der Telegram-Kanal Militärchronik meldet dazu Details mit Grafiken und technischen Angaben. Zum Einsatz kamen Marschflugkörper vom Typ X-101, 3M14T Kalibr-NK, taktischen Marschflugkörpern vom Typ 9M728 Iskander-K, Hyperschallraketen vom Typ Kinschal sowie Drohnen vom Typ Geran-2/3. Die ukrainische Luftabwehr hatte dem Angriff nichts entgegenzusetzen.

    Getroffen wurden wichtige strategische Ziele des Gegners, was zu einer erheblichen Störung der Produktionsabläufe und in einigen Fällen möglicherweise sogar zum vollständigen Stillstand der Produktionsanlagen führte, in denen Drohnen, Flugkörper sowie Komponenten für die Leit- und Steuerungssysteme der Raketenwaffen montiert wurden. Ebenfalls getroffen wurden große Logistikknotenpunkte und Kraftstofflager.

    Zu diesen Objekten gehören:

    – ein großes Logistikzentrum mit Dutzenden von Lastkraftwagen im Bereich der Kfz-Werkstatt ODAL

    – ein großes Netz von Lagern und ein Parkplatz in der Gleb-Babitsch-Straße

    – die Schiffswerft Kusniza na Rybalskom und eine Filiale des Versandunternehmens Ukrposhta

    – das Werk Burewestnik, das auf die Montage von Drohnen und die Herstellung elektronischer Bauteile spezialisiert ist

    – das Unternehmen Tsukroawtomat-INZH, das auf die Automatisierung technologischer und chemischer Prozesse spezialisiert ist

    – das Industrieunternehmen Kiew-71 (Konsortium Abris PT), das auf die Herstellung einer breiten Palette unbemannter Flugzeuge, darunter Maru, Sirko, Avenger und Strela, sowie auf optoelektronische Module und Telemetriesysteme spezialisiert ist

    – das Industrieunternehmen Kiew-79 (GmbH UKR ARMO TECH), spezialisiert auf die Herstellung von gepanzerten Fahrzeugen, Panzerungssätzen für gepanzerte Fahrzeuge sowie Kampfmodulen für Kamikaze-UAVs und FPV-Drohnen

    – das Messgerätewerk Kiew-1 (Werk Kwant), das auf die Herstellung von Komponenten für Feuerleitsysteme von Raketenkomplexen spezialisiert ist, darunter der Raketenkomplex Neptun-MD mit der Raketenreihe R-360M sowie Navigationssysteme

    – das Lager für Kraft- und Schmierstoffe Wischnewoje (Nefteexperimentalnoje KP).

    Der Telegram-Kanal schlussfolgert: Die Fortsetzung der verheerenden Angriffe in diesem Tempo und deren Ausweitung auf westliche Regionen würde einen kumulativen Effekt entfalten und sich in Verbindung mit der sich zuspitzenden Kraftstoffkrise negativ auf die Fähigkeit des Gegners auswirken, die Versorgung seiner Einheiten an der Frontlinie auf dem erforderlichen Niveau aufrechtzuerhalten.

  • 14:53 Uhr

    Kiews Drohnenstreitkräfte melden erfolgreiche Angriffe auf acht russische Öltanker im Asowschen Meer

    Die ukrainischen Streitkräfte melden die Zerstörung acht russischer Öltanker, eines Frachters und einer Fähre. Diese seien in der vergangenen Nacht mehrfach mit Drohnen angegriffen worden, heißt es in der Meldung, die der Telegram-Kanal Politika Strany veröffentlichte.

    Als getroffene Tanker wurden die Venera-3, die Sanar-1, die Sanar-17, die Klimena, die Tete, die Alexei Sawrasow und die Penelope genannt. Es wird berichtet, dass sie Benzin für die Krim transportierten und im Asowschen Meer getroffen wurden. Die Angriffe wurden in einem Video per Personal View dokumentiert. Zu sehen ist auch, wie die Tanker Feuer fangen. Ob die jeweiligen Beschädigungen kritisch sind und zur Versenkung der Tanker oder dem Austritt von Benzin geführt haben, geht aus dem Video nicht hervor.

    Von russischer Seite gab es für die Angriffe bislang keine offizielle Bestätigung. Der russische Telegram-Kanal Militärbeobachter hält die Meldung für glaubwürdig und weist darauf hin, dass die Tanker ohne militärischen Schutz unterwegs waren. 

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.