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Pentagon-Chef: NATO muss wieder ein hartes Militärbündnis werden

Während die USA ihre Truppenpräsenz in Europa reduzieren wollen, fordert US-Verteidigungsminister Pete Hegseth eine stärkere NATO. Die Allianz müsse ihre militärischen Fähigkeiten ausbauen und mehr Verantwortung für die Sicherheit Europas übernehmen.
Pentagon-Chef: NATO muss wieder ein hartes Militärbündnis werden© Urheberrechtlich geschützt

Der US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat die NATO am Donnerstag dazu aufgerufen, sich wieder zu einem "harten Militärbündnis" mit echten militärischen Fähigkeiten zu entwickeln. Auf seiner Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte in Brüssel sagte Hegseth:

"'NATO 3.0' ist ein Konzept, das darauf abzielen muss, die Allianz zu einem harten Verteidigungsbündnis mit echten militärischen Fähigkeiten und Abschreckung auszubauen."

Zugleich betonte der Pentagon-Chef, dass die NATO ihre führende Rolle bei der Gewährleistung der Sicherheit Europas übernehmen müsse. Hegseth bezeichnete außerdem den geplanten US-Verteidigungsetat für das Fiskaljahr 2027 als "Botschaft an die Welt", dass die Vereinigten Staaten weiterhin erhebliche Mittel in ihre Verteidigungsfähigkeit investieren.

NATO-Generalsekretär Mark Rutte bestätigte unterdessen, dass die Reduzierung der US-Truppenpräsenz auf dem Kontinent "umgehend" beginnen werde. Gleichzeitig zeigte er sich zuversichtlich, dass Washington seinen Bündnisverpflichtungen auch künftig nachkommen werde.

Ende Mai hatte der Spiegel berichtet, Washington erwäge im Rahmen des NATO Force Model eine deutliche Reduzierung seines militärischen Beitrags zur Allianz. Anfang Juni wurde auch gemeldet, dass die USA darauf verzichten könnten, der NATO moderne Tankflugzeuge vom Typ KC-46 sowie weitreichende Aufklärungsdrohnen zur Verfügung zu stellen.

Mehr zum Thema – "Harte Maßnahmen": USA planen deutliche Reduktion der Unterstützung für ihre NATO-Verbündeten

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