
Zollabkommen: EU öffnet Markt für US-Industriegüter

Die Europäische Union hat am Mittwoch die Zölle auf Industriegüter aus den USA abgeschafft. Dies teilte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit. Auf der Plattform X schrieb sie:
"Das sind gute Nachrichten für den transatlantischen Handel. Mehr Berechenbarkeit. Mehr Auswahl. Bessere Preise für Unternehmen und Verbraucher in der EU."
Bereits am 25. Juni hatte der Rat der Europäischen Union bekannt gegeben, zwei Verordnungen verabschiedet zu haben, mit denen die in der gemeinsamen Erklärung der EU und der USA vom 21. August 2025 vereinbarten Zollverpflichtungen umgesetzt werden.

In der Pressemitteilung hieß es, dass die Verordnungen die verbleibenden EU-Zölle auf US-Industriegüter aufheben. Für bestimmte landwirtschaftliche Erzeugnisse und Meeresprodukte aus den Vereinigten Staaten gelten zudem ermäßigte Zölle oder Zollkontingent-Regeln für einen besseren Marktzugang. Außerdem wird die Aussetzung der Zölle auf Hummerimporte, einschließlich verarbeiteter Hummerprodukte, verlängert.
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump der Europäischen Union mit Zöllen von bis zu 100 Prozent gedroht, falls sie eine Digitalsteuer für US-Unternehmen einführen sollte. Auf seiner Plattform Truth Social erklärte der Präsident, zahlreiche europäische Länder stünden kurz davor, eine solche Steuer für amerikanische Technologiekonzerne einzuführen.
Mehr zum Thema – Trump droht mit 100-prozentigen Zöllen gegen jedes Land, das US-Technologiegiganten besteuert
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.