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Wirtschaftsweise senken Prognose für Deutschland deutlich

Die sogenannten Wirtschaftsweisen haben ihre Wachstumsprognose für Deutschland deutlich gesenkt. Im Frühjahrsgutachten rechnen die Experten für 2026 nur noch mit einem BIP-Wachstum von 0,5 Prozent. Als Ursachen nennen sie unter anderem gestiegene Energiepreise infolge des Iran-Krieges, schwache Produktivität sowie strukturelle Probleme der deutschen Wirtschaft.

Zudem warnen die Experten vor steigenden Belastungen der Sozialversicherungssysteme. Bis 2040 könnte der Gesamtbeitragssatz laut Gutachten auf fast 50 Prozent steigen. Vertreter der Wirtschaft kritisieren hohe Energiepreise, Bürokratie und sinkende Wettbewerbsfähigkeit als zentrale Probleme des Standorts Deutschland.

Der Chefökonom des Instituts für konservative Wirtschaftspolitik, Christopher Kofner, sprach von einer anhaltenden strukturellen Krise. Die wiederholten Prognosesenkungen seien Ausdruck einer seit Jahren andauernden wirtschaftlichen Stagnation. Kofner erwartet für Deutschland eher eine Fortsetzung der Krise als einen nachhaltigen Aufschwung.

[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 28. Mai 2026]

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